kulturbanause Blog

Responsive Design, WordPress, Konzeption, HTML, CSS, JS & UX/UI …


Warum werden Websites immer langsamer?

»Slow Websites« auf der sehr geschätzten Website »CSS-Tricks« geht in erster Linie auf »The Bullshit Web« von Nick Heer ein, der eine rapide Verfettung des Internets beklagt. Diese liegt seiner Meinung nach im grundlegenden Geschäftsmodell vieler Websites. Wenn das geschäftliche Fundament (fast) ausschließlich auf Anzeigen und/oder Datengewinnung beruht, rücken Kriterien wie Benutzerfreundlichkeit oder Geschwindigkeit allzu oft in den Hintergrund.

Wie der Artikel recht kurz, dabei sehr informativ zeigt, ist Heer mit dieser Ansicht nicht allein. In der Industrie wohlbekannte Kollegen wie Ethan Marcotte (»Bits.«), Brad Frost (»Death to Bullshit«, unbedingt mal »Turn bullshit on?« klicken!) und Addy Osmani (»The Cost Of JavaScript In 2018«) haben dieser Problematik mehr oder minder drastische Beiträge gewidmet.

Es handelt sich hierbei nicht nur um ein technisches, sondern auch ein kulturelles Problem, das für uns alle mit dem Stichwort »Gratiskultur« selbstkritisch nur angerissen werden kann. Der Artikel schließt mit einigen pragmatischen Ansätzen. Diese helfen uns Web Designern und Entwicklern, die dieses Thema ernst nehmen, zumindest die Websites, die wir selbst erstellen, auf Diät zu setzen.

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Listen- oder Raster-Ansicht? Wie diese UI-Pattern Benutzer-Entscheidungen beeinflussen

Gruppen von Elementen, aus denen ausgewählt werden soll, tauchen auf fast jeder Website auf, sei es eine Liste von Beiträgen oder eine Gruppe von Produkten. Wie ordnet man diese »Teaser« an und wie gestaltet man sie am besten?

Es haben sich zwei populäre Lösungen entwickelt: Die Listen- und die Raster-Ansicht. Diese bedienen verschiedene Benutzerverhalten jeweils besser: das gezielte Suchen geht besser mit der Listenansicht, die Raster-Ansicht unterstützt das eher ungerichtete Erforschen besser. Der Artikel von Mei bietet dazu Argumente und Gestaltungsvorschläge.

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Welche Berufe erstellen Websites?

So dynamisch die Web-Industrie sich entwickelt, so dynamisch entstehen und vergehen neue Berufsbezeichnungen. Entsprechend schwer fällt es, den geeigneten Ansprechpartner für das neue Projekt zu finden.

Der Beitrag »The spectrum of design roles in 2018« stellt anschaulich und recht hilfreich das fachliche Spektrum und seine Abdeckung durch verschiedene Berufsbezeichnungen dar.

Das Dilemma der Visual Design-Tools

Der digitale Design/Development-Workflow hat sich in den letzten zehn Jahren unglaublich stark verändert. Das Problem ist, dass nach wie vor der Großteil der Design-Branche daran festhält Abbilder des digitalen Endprodukts zu erstellen. Zwar sind neue Tools, Prototyping-Features und bessere Export-Möglichkeiten entstanden - doch das Kernproblem ist das selbe. Viele digitale Designer erschaffen Bilder und designen nicht das Endprodukt.

Doch wir stehen vielleicht am Beginn der Ära des „Visual Codings“. Neue Tools ermöglichen es den echten Code visuell zu editieren - ähnlich wie es die Developer-Tools der Browser in rudimentärer Form  bereits anbieten. Colm Tuite fasst die Entwicklungen zusammen, bietet unglaublich viele hilfreiche Link-Tipps und fasst die vergangene, die aktuelle und die vielleicht zukünftige Entwicklung hervorragend zusammen.

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Scrolling-Probleme und -Lösungen

Scrolling zählt zu den elementaren Bedienkonzepten im Web. Dennoch gibt es viele Probleme bei der Implementierung der gewünschten Scrolling-Funktion sowie beim Design des Scrollverhaltens. Die Evil Martians haben einen ausführlichen Artikel veröffentlicht, der alle typischen Probleme im Zusammenhang mit Scrolling beschreibt und Lösungen anbietet.

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Adobe Muse wird nicht weiterentwickelt

Adobe hat (überraschend) angekündigt, dass das Programm Muse CC ab sofort nicht mehr weiterentwickelt wird und, dass die Software zum März 2019 vollständig eingestellt wird. Begründet wird dies mit den veränderten Anforderungen der Design-Welt.

Designer von großen, individuellen und komplexen Websites arbeiten zunehmen mit modernen UI-/UX- und Prototyping-Tools wie Sketch, Adobe XD, Framer oder InVision.

Designer, die in kleinen Projekten sowohl die Gestaltung als auch die Technik übernehmen, greifen zunehmen auf Baukästen und Themes zurück. Die vollständige Ankündigung seitens Adobe findet ihr hier.