kulturbanause Blog

Responsive Design, WordPress, Konzeption, HTML, CSS, JS & UX/UI …


Bessere UX auf mobilen Geräten: Weniger ist mehr

Bei der gestalterischen und konzeptionellen Planung einer Website sollte im Mittelpunkt stehen, dass die Besucher möglichst wenig abgelenkt werden. Das bedeutet: Von allem weniger. Seien es Bilder, Texte, Overlays, notwendige Interaktionen oder andere Elemente. Ist das erfüllt, erreichen die Besucher schnell das gewünschte Ziel.

Der Autor ist seit zwei Jahren Mitglied eines Google-Teams für »Mobile Transformation«. In seinem Artikel »UX Trends I Observed at Google as a Mobile UX Lead« fasst er die wichtigsten Erkenntnisse dieses Zeitraums zusammen.

Direkter Link zum Artikel

Machen FAQ Sinn?

Häufig gestellte Fragen sind ein seit den Anfängen des Internets gängiges Design-Muster. Im Website-Kontext werden sie meist als FAQ (für »Frequently Asked Question) bezeichnet.

Sorgfältig geplant und umgesetzt sorgen sie für zufriedenere Seitenbesucher und gestiegenes Vertrauen in die Kompetenz des Website-Betreibers. Werden sie jedoch als Allheilmittel für eine fehlende, übergreifende Content-Strategie eingesetzt, tragen sie zu einer schlechten Nutzer-Erfahrung (»User Experience«) bei.

Mit diesem Spannungsfeld setzt sich Caroline Roberts in ihrem Artikel »The FAQ as Advice Column« auf dem renommierten Fachportal »A List Apart« auseinander. Ein sehr gelungener Artikel, der zu einer sorgfältigeren Beschäftigung mit diesem so häufig anzutreffenden Design-Pattern anregt!

Direkter Link zum Artikel

Gründe warum man keine Modal Screens einsetzen sollte

Modal Screens sind ein beliebtes UI-Element im Webdesign, doch ihr Einsatz ist umstritten. Ähnlich wie bei der Verwendung von Slidern lösen Modals nur scheinbar ein Problem und erzeugen oft mehr Nachteile als Vorteile. Die Microsite ModalzModalzModalz versorgt euch mit Argumenten gegen die Nutzung der Overlays und mit Tipps zur gelungenen Umsetzung – sollte ein Modal Screen zwingend notwendig sein.

Direkter Link zur Seite

Wie die Leserlichkeit von Texten auf Websites verbessert werden kann

Nach wie vor besteht der Großteil der Inhalte im Internet aus Text. Daran ändert auch der stetig steigende Konsum von Videos und Bildern nichts. Umso wichtiger ist, dass das Lesen der Texte angenehm ist, die Texte sehr gut leserlich sind. Dabei ist zu beachten: Lesbar ist nicht Leserlich.

Der Artikel »Your Body Text Is Too Small« von Xtian Miller widmet sich dieser Thematik in einer sehr anschaulichen und deshalb gut nachvollziehbaren Weise. Er stellt dar, aus welchen Gründen Fließtext oft zu klein dargestellt wird, und widerlegt diese. Im Anschluss führt er diverse prominente Beispiele für einen gut leserlichen Text auf. Der Autor schließt mit fünf Tipps zu einer besseren Textdarstellung.

Direkter Link zum Artikel

Was Websites für den Erfolg brauchen

Der Beitrag »How Do You Know Your Website Is A Success?« ist ein ordentlicher Ritt über viele Dörfer: 33 Minuten Lesezeit werden für Muttersprachler veranschlagt, wir werden noch etwas länger brauchen. Zudem ist der Artikel Teil einer gesponserten Serie, warum empfehle ich ihn dann? Weil er einen hervorragenden Überblick über sehr viele zu beachtenden Aspekte für den Ersteller und vor allem den Auftraggeber bietet.

Wenn man die Punkte dieses Artikel bei der Erstellung einer Website umsetzt, ist man mit dem Ergebnis von vornherein unter den besten 25 Prozent. Eine kühne Behauptung, ich weiß. Der Autor gibt sich nicht damit zufrieden, Voraussetzungen, How To's und Best Practices mit reichlich Bildmaterial aufzuführen, sondern beschreibt ebenso ausführlich Maßnahmen, mit denen der Erfolg gemessen werden kann. Um ihm abschließend das Wort zu erteilen:

So, how do you know that your website is a success? As a product creator, you must first define what success means to you. For that, it’s always important to have a big picture in mind of what it is that you want to achieve. The next step would be to focus on metrics. Metrics will show you how a site changes over time. They will help you fill in the blanks between what has happened and why.

Direkter Link zum Artikel

Warum werden Websites immer langsamer?

»Slow Websites« auf der sehr geschätzten Website »CSS-Tricks« geht in erster Linie auf »The Bullshit Web« von Nick Heer ein, der eine rapide Verfettung des Internets beklagt. Diese liegt seiner Meinung nach im grundlegenden Geschäftsmodell vieler Websites. Wenn das geschäftliche Fundament (fast) ausschließlich auf Anzeigen und/oder Datengewinnung beruht, rücken Kriterien wie Benutzerfreundlichkeit oder Geschwindigkeit allzu oft in den Hintergrund.

Wie der Artikel recht kurz, dabei sehr informativ zeigt, ist Heer mit dieser Ansicht nicht allein. In der Industrie wohlbekannte Kollegen wie Ethan Marcotte (»Bits.«), Brad Frost (»Death to Bullshit«, unbedingt mal »Turn bullshit on?« klicken!) und Addy Osmani (»The Cost Of JavaScript In 2018«) haben dieser Problematik mehr oder minder drastische Beiträge gewidmet.

Es handelt sich hierbei nicht nur um ein technisches, sondern auch ein kulturelles Problem, das für uns alle mit dem Stichwort »Gratiskultur« selbstkritisch nur angerissen werden kann. Der Artikel schließt mit einigen pragmatischen Ansätzen. Diese helfen uns Web Designern und Entwicklern, die dieses Thema ernst nehmen, zumindest die Websites, die wir selbst erstellen, auf Diät zu setzen.

Direkter Link zum Artikel

Listen- oder Raster-Ansicht? Wie diese UI-Pattern Benutzer-Entscheidungen beeinflussen

Gruppen von Elementen, aus denen ausgewählt werden soll, tauchen auf fast jeder Website auf, sei es eine Liste von Beiträgen oder eine Gruppe von Produkten. Wie ordnet man diese »Teaser« an und wie gestaltet man sie am besten?

Es haben sich zwei populäre Lösungen entwickelt: Die Listen- und die Raster-Ansicht. Diese bedienen verschiedene Benutzerverhalten jeweils besser: das gezielte Suchen geht besser mit der Listenansicht, die Raster-Ansicht unterstützt das eher ungerichtete Erforschen besser. Der Artikel von Mei bietet dazu Argumente und Gestaltungsvorschläge.

Direkter Link zum Artikel