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Photoshop-Tutorial: Rauch-Effekt erstellen

In diesem Photoshop Tutorial zeige ich wie Ihr in sehr kurzer Zeit einen überzeugenden Rauch-Effekt herstellen könnt. Wir benötigen dazu ein paar Filter und ein wenig handwerkliches Geschick. Das Tutorial behandelt die grundlegende Technik. Anschließend kann jede gewünschte Rauch-Form entsprechend realisiert und auf beliebige Hintergrundbilder angewendet werden.

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Grundform

Wir starten mit einer neuen Datei und einer schwarz eingefärbten Hintergrundebene. Wählt nun zunächst einen sehr weichen Pinsel mit geringer Deckkraft und  zeichnet auf der Hintergrundebene mit Weiß eine beliebige Form ein. Ihr könntet auch auf einer neuen Ebene arbeiten, in diesem Fall erschwert Ihr Euch aber selbst im kommenden Schritt die Arbeit.

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Verflüssigen-Filter anwenden

Nun wählt Ihr "Filter → Verflüssigen" um den Verflüssigen-Dialog zu öffnen. Hättet Ihr hier im ersten Schritt eine neue Ebene für den Rauch erstellt, so wäre dieser jetzt auf transparentem Hintergrund und im Bearbeitungsdialog entsprechend schwer zu erkennen.

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Auf der linken Seite habt Ihr verschiedene Werkzeuge zur Auswahl mit denen Ihr die Ebene bearbeiten könnt. Wählt hier das "Vorwärts-Krümmen-Werkzeug" (ganz oben) und verflüssigt den Rauch auf der Arbeitsfläche so lange bis Euch die Form zusagt. Dieser Arbeitsschritt kann mitunter etwas länger dauern. Auf der rechten Seite findet Ihr Einstellungsmöglichkeiten um die Werkzeugspitze anzupassen.

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Effekt wiederholen

Erstellt nun weitere Ebenen und fügt zusätzliche Rauch-Effekte ein. Die Vorgehensweise ist dabei die selbe wie gerade beschrieben. Da der Hintergrund aller Ebenen schwarz ist seht Ihr immer nur die oberste Ebene. Um die Ebenen in einander überblenden zu lassen wählt Ihr daher den Blendeffekt "Negativ Multiplizieren". Dieser Effekt bewirkt, dass Schwarz unsichtbar wird; je weißer der Tonwert desto höher die Sichtbarkeit. Die Blendeffekte könnt Ihr oben in der Ebenenpalette einstellen.

Um die Effekte zu verfeinern könnt Ihr bestimmte Stellen noch manuell weichzeichnen.

Farbigkeit hinzufügen

Je nachdem welche Art von Rauch Ihr erstellen wollt sollte jetzt noch eine Farbe hinzukommen. Angenommen wir möchten Zigarettenrauch herstellen, so sollten die Grautöne ein wenig Blau eingefärbt werden um realistisch zu wirken.

Stellt zunächst sicher, dass alle Rauch-Ebenen auf eine Ebene zusammengefasst wurden (Alle Ebenen markieren, dann: Ebenen → Auf eine Ebene reduzieren). Anschließend markiert Ihr die verbliebene Ebene im Bedienfeld "Ebenen" und fügt über das entsprechende Symbol am unteren Ende eine neue Einstellungsebene "Farbton/Sättigung" hinzu. Es öffnet sich das Korrekturen Bedienfeld indem Ihr die entsprechenden Farbeinstellungen vornehmen könnt. Der Vorteil der Einstellungsebene liegt darin, dass Ihr die Farbkorrektur auch nachträglich noch anpassen könnt da keine Pixel zerstört wurden.

Zusätzliche Effekte

Das war eigentlich auch schon die Grund-Technik um Rauch zu erstellen. Wenn Ihr den Effekt nun auf ein Foto anwenden wollte so reduziert erneut alles auf eine Ebene und wendet den Blendmodus "Negativ Multiplizieren" an um die schwarzen Bildbereiche unsichtbar zu schalten.

Um den Rauch zur Perfektion zu bringen bietet es sich an mit dem Abwedler/Nachbelichter bestimmte Rauch-Bereiche zu beleuchten bzw. abzudunkeln. So könnt Ihr zusätzlich Plastizität in die Grafik einbringen.

Damit sich der Rauch nicht so stark vom Untergrund abhebt empfiehlt es sich eine Wolken Ebene einzusetzen. Erstellt hierfür eine neue Ebene und wählt den Renderfilter "Wolken". Anschließend bearbeitet Ihr die Wolken Ebene mit einer Maske und passt ggf. die Farbe hinsichtlich der Rauch-Farbe an.

Bildquelle Hintergrundstruktur: flickr.com/photos/benhosking/4538955291

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2 Kommentare

  1. Advitum Webdesign

    Verfasst am 14. November 2010 um 13:21 Uhr.

    Great tutorial, thanks a lot!

    Could you describe further how exactly the background graphic was done, because this really caught my attention.

  2. Jonas Hellwig

    Verfasst am 19. November 2010 um 17:03 Uhr.

    Bei der Hintergrundtextur handelt es lediglich um die oben angebene Quelle mit geringer Deckkraft und darunter liegender Grauer Ebene. Alternativ kannst du auch mal den Blendmodus „Multiplizieren“ ausprobieren.

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