Buffer verhindert Tweet-Flooding

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Wann twittert ihr? Viele Webworker twittern Beiträge über die sie während der Recherche im Web stolpern, oder die sie im Feed-Reader gefunden haben. Wieder andere twittern News von Freunden während sie an der Bushaltestelle warten oder in der Mittagspause sitzen.
Das Problem an diesen Vorgehensweisen ist, dass man häufig mehrere interessante Inhalte in einem begrenzten Zeitfenster findet und twittert. In der Timeline euerer Follower erscheinen dann sehr viele Tweets von euch, in viel zu kurzen Abständen. Das nennt sich Tweet-Flodding und nervt gewaltig. Und wer nervt wird "unfollowed".
Umgehen könnt ihr das Problem, indem ihr eure Tweets buffert.

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Standard-Version

Was ist Buffer?

Buffer ermöglicht es euch mehrere Tweets zu einem bestimmten Zeitpunkt zu verfassen und diese anschließend Stück für Stück veröffentlichen zu lassen. Somit könnt ihr euren Workflow viel besser strukturieren ohne, dass ihr die Twitter-Zeitleiste mit Tweets von euch überflutet. Ich persönlich lese morgens bei einer großen Tasse Kaffee meine RSS-Feeds, fülle meinen Buffer mit brauchbaren Tweets und kann anschließend den Rest des Tages ungestört an Projekten arbeiten.

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Buffer bietet neben der reinen Website auch Plugins für Chrome, Firefox und Safari an, ermöglicht das Buffering von mobilen Endgeräten aus (zum Zeitpunkt dieses Beitrags noch via E-Mail) und wird in die Twitter-Website integriert. Es ist also sehr einfach den Dienst mit Tweets zu bestücken.

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Zeitfenster definieren

In den Einstellungen von Buffer definiert ihr zunächst verschiedene Veröffentlichungszeitpunkte. Hier macht es durchaus Sinn vorab eine Anwendung wie Tweriod zu nutzen, um herauszufinden welche Zeitpunkte für euch am geeignetsten sind.
Wenn ihr nun Buffer mit Tweets füllt, so twittert die Anwendung für euch je einen Tweet zum Veröffentlichungszeitpunkt. Der nächste Tweet folgt beim nächsten Veröffentlichungszeitpunkt usw.

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Leider ist es in der aktuellen Version (noch?) nicht möglich eine Unterscheidung hinsichtlich verschiedener Wochentage zu treffen. Insbesondere am Wochenende ist die Twitter-Nutzung euerer Follower in der Regel stark abweichend von der Nutzung innerhalb der Woche.

Bis zu 10 Tweets im Buffer

Buffer bietet in der Gratis-Version einen Buffer für bis zu 10 Tweets. Mir persönlich reicht das vollkommen aus. Sobald ihr mit mehreren Benutzern arbeitet oder sehr viele Tweets buffern wollt, lohnt sich evtl. ein Upgrade auf kostenpflichtige Pakete.
Eine Übersicht über die Leistungen findet ihr auf der Website von Buffer:

Video: What is Buffer?